Das Enerpac-Hydrauliksystem wurde speziell erstellt, um diese 32 Tonnen schweren Anker in einer Reihe von 80 km Unterwasser-Pipelines zu heben und zu   positionieren. Die aufgereihten Transportrahmen vor der Auslegung der Ankerreihe mit einem Gewicht von 28.800 Tonnen, um die Stabilität der 42-Zoll-Verbindungsleitung   sicherzustellen. Die Transportrahmen in jeder der beiden Fördereinrichtungen fahren auf ER-60 60-Schlitten mit einer Kapazität von 60 Tonnen von Enerpac. Enerpac-Hydraulik im 120-Tonnen-Feinsteuerungshebesystem und Sicherheitsabschaltung. Für das Heben durch das Enerpac-Hydrauliksystem vom Deck aufgereihte Anker. Das eingesetzte Sicherheits- und Steuerventilsystem. Sicherheit stand im Vordergrund bei allen Hydraulikgeräten mit Feinsteuerung der einzelnen Zylinder in jeder Gruppe aus vier Zylindern, die außerdem eine   Abschaltfunktion aufwiesen.

Heben eines Ankers beim größten Öl- und Gasprojekt Australiens

Kunde: 
Technip and Subsea 7
Standort: 
Australia

Ungefähr 900 Beschwerungsanker wurden von Technip und Subsea 7 (TCS7 Joint Venture) mithilfe des Schiffes CSO Venturer von Technip als Teil eines 55 Millionen USD-Auftrags positioniert, der die Erweiterung des North-West Shelf-Projekts von Woodside Energy Ltd umfasste.
Ein Hochdruck-Hydrauliksystem (700 Bar) von Enerpac wurde speziell für zwei Ankerfördervorrichtungen erstellt, um die 32-Tonnen-Anker für das Senken mithilfe eines Schiffskrans auf den Meeresboden zu heben und zu positionieren.

Zuverlässigkeit und Präzision waren bei der Auslegung der Ankerreihe mit einem Gewicht von insgesamt 28.000 Tonnen äußerst wichtig, da ihre richtige Positionierung die Stabilität der neuen, zweiten 42-Zoll-Verbindungsleitung zu den von Woodside betriebenen Goodwyn and Rankin-Gaskondensatfeldern sicherstellt. Die Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen.

„Zuverlässige, pünktliche Durchführung war für dieses Projekt wegen der Vorteile, die diese Arbeiten liefern sollten, äußerst wichtig“, sagte Bill Henderson, Territory Manager von Enerpac.

Auf Basis seiner weltweiten Erfahrung mit Hydraulik in aggressiven Umgebungen (die von australischen Unterwasserprojekten bis zur aktuellen hydraulischen Vorformung von 40.000 Tonnen schweren Betonblöcken für den Hafen von Cartagena in Spanien reichen) stellte Enerpac eine Konstruktion her, die problemlos und präzise das beteiligte Gewicht bewältigen konnte, wobei sich der Bediener während des Hebens immer in sicherem Abstand von den Ankerrahmen aufhalten konnte.

Vier doppelt wirkende RR308-Zylinder wurden ausgewählt, um eine Hebeleistung von insgesamt 120 Tonnen für jede der beiden Ankerfördervorrichtungen zu liefern (jeder Zylinder weist dabei eine Kapazität von 30 Tonnen beim Schieben, 5 Tonnen beim Zurückziehen und einen Hub von 209 mm auf). Diese robusten Zylinder, die für industrielle Langzeitanwendungen entwickelt wurden, wurden von einer PAM-9808N-Luftpumpe von Enerpac mit Verteiler mit Ventilen angetrieben, um die Feinsteuerung des Vor- und Rücklaufs sowie eine Sicherheitsabschaltungsfunktion sicherzustellen.

Die Steuermechanismen beinhalten ferngesteuerte VC-4-Wegeventile, die die Feinsteuerung der einzelnen Zylinder in den jeweiligen Vierer-Gruppen erleichtern und gleichzeitig eine Abschaltfunktion bieten. Das Sicherheitsbewusstsein zeigt sich in den Hochdruckschläuchen des Systems, die einen HC-7306- und einen HC-7310-Schlauch mit einem Sicherheitsfaktor von 4:1 enthalten.

Sicherheit stand bei allen von TCS7 für jede Phase der Beschwerungsankerinstallation spezifizierten Geräte im Vordergrund. Dies begann damit, die Anker in den Transportrahmen, die sich entlang der Länge des Schiffes bewegten, in die Hebeposition zu bringen.

Die Transportrahmen in jeder der beiden Fördervorrichtungen fuhren auf ER-60 60-Schlitten mit einer Kapazität von 60 Tonnen, die in C-Rinnen das Schiff entlang liefen.

„Die verwendeten Hydrauliksysteme wurden einfach und robust für das aggressive Seeklima ausgelegt, in dem sie 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche betrieben werden konnten“, sagte Henderson.

„Wie bei vielen Enerpac-Geräten, die an Rohstoffförderstellen in und um Australien eingesetzt wurden, steht Zuverlässigkeit im Vordergrund, wenn man sich an einem entfernten Standort, Hunderte Kilometer von Supporteinrichtungen entfernt befindet.“

„Der Umgang mit schweren Gewichten auf einem Schiff bringt ganz offensichtlich eigene Sicherheitsprobleme mit sich und optimale Sicherheit ist oberste Priorität beim weltweit operierenden Unternehmen Technip.“

Der Umfang des Projekts von Technip und Subsea 7 umfasste die Integration der zweiten Verbindungsleitung von Woodside zu den vorhandenen Förderfeldeinrichtungen in der Nähe der North Rankin A-Plattform über überdruckverschweißte und angeflanschte Passstücke und einen 350Te-Ventilverteiler. Die Arbeit an der zweiten Verbindungsleitung umfassten außerdem die Entwässerung und Konditionierung der Verbindungsleitung sowie die Stabilisierung der Verbindungsleitung durch Installation von ungefähr 900 Beschwerungsankern. Nach Inbetriebnahme der zweiten Verbindungsleitung werden umfassende Modifizierungen des Pipeline-Systems zur vorhandenen ersten Verbindungsleistung an der North Ranking A-Plattform durchgeführt.