17 Betonsenkkästen mit einem Gewicht von jeweils 2000 Tonnen werden hydraulisch mit SPS-gesteuertem Hebe- und Gleitsystem bewegt, um die Senkkästen in   Richtung Wasser zu ziehen. Die Arbeiten schützen außerdem den Hafen wirksam. Die Hydraulikpumpe mit getrenntem Fluss treibt beide doppelt wirkende Langhubzylinder für das Ziehen der Senkkästen über die Träger an. Die Senkkästen werden mithilfe des horizontalen Stufenhebesystems über die Träger in den Arbeitsstationen bewegt. Die SPS-Steuerungseinheit mit Touchscreen überwacht die hydraulische Bewegung der 2000 Tonnen schweren Betonsenkkästen. Feststellmutterheber heben die Senkkästen. Hebe- und Gleitsystem bewegt Betonsenkkästen für die Erweiterung des Hafens von Monaco. Heben der 2000-Tonnen-Betonsenkkästen Heben der 2000-Tonnen-Betonsenkkästen Heben der 2000-Tonnen-Betonsenkkästen Heben und Gleiten von 2000-Tonnen-Betonsenkkästen Langhubzylinder an beiden Seiten ziehen die Betonblöcke über die Schienen. Monaco macht Port Hercule zu einem der größten Yachthäfen im Mittelmeer. Spannvorrichtung des Gleitsystems SPS-Master-Steuerungseinheit Zugheber des Gleitsystems bewegen die Betonblöcke über die Schienen.

Heben und Gleiten von 2000-Tonnen-Betonsenkkästen

Kunde: 
Saipem SA / Bouygues Group
Standort: 
La Condamine Harbour, Monaco

Das Fürstentum Monaco hat umfangreiche Arbeiten unternommen, um die wirtschaftliche Diversifizierung zu fördern und die Lebensqualität in der Stadt durch Neubelebung der älteren Stadtviertel zu verbessern. Diese Arbeiten führen zur Gewinnung von neuem Bauland, das dem Meer abgewonnen wird, und der Entwicklung eines neuen Hafens. Port Hercule wird ein neues und wichtiges Zentrum für die wirtschaftliche Entwicklung des Fürstentums.
„Das Fürstentum Monaco hat die SAIPEM SA / BOUYGUES TP Group mit der Entwicklung des äußeren Hafens von La Condamine betraut. Im Rahmen dieser Arbeiten werden 17 Betonsenkkästen in Marseille gebaut und anschließend ins Wasser befördert und nach Monaco gezogen, wo sie von der SAIPEM SA / BOUYGUES TP Group eingebaut werden.“

Vorfertigung der Betonsenkkästen
Während des Baus müssen die Senkkästen zu drei aufeinander folgenden Arbeitsstationen bewegt werden, damit verschiedene Arbeiten durchgeführt werden können. Die einzelnen Arbeitsstationen sind 50 m voneinander entfernt. Insgesamt muss jeder Senkkasten über eine Strecke von 150 m zwischen den Arbeitsstationen bewegt werden, bevor er das System erreicht, das ihn in das Wasser befördert.

Diese extrem schweren Betonblöcke werden hydraulisch durch einen „Gleiten“ genannten Vorgang mithilfe eines SPS-gesteuerten Hydrauliksystems, das von Enerpac entwickelt wurde, bewegt. Der größte Betonsenkkasten hat Abmessungen von 45 x 12 x 7 m und ein Gewicht von 2000 Tonnen.
Für diesen Vorgang muss jeder Senkkasten zuerst auf eine Höhe von 150 mm gehoben werden, damit Teflon-Distanzstücke zwischen die Betonblöcke und die zwei Längsgleitträger eingefügt werden können. Sobald die Teflon-Distanzstücke angebracht sind, muss der Block synchron abgesenkt werden, ein Vorgang, der mithilfe eines synchronisierten Enerpac-Hydrauliksystems mit 12 Hebepunkten durchgeführt wird. Jeder Hebepunkt ist mit einem einfach wirkenden Feststellmutterzylinder von Enerpac (CLL-2006) mit einer Hebeleistung von 200 Tonnen und einem Hub von 150 mm ausgestattet. Die Feststellmutter wird verwendet, um die Last mechanisch zu fixieren, um die Teflon-Distanzstücke einfügen zu können. Die 12 Hebezylinder werden von einer elektrischen Pumpe mit SPS-Steuerungseinheit angetrieben. Die Position der 12 Hebepunkte kann auf dem Touchscreen der SPS-Steuerungseinheit überwacht werden.

Horizontales Stufenhebesystem
Um die Betonsenkkästen über eine Strecke von insgesamt 150 m über die Gleitträger zu bewegen, verwendete Enerpac das Stufenhebeprinzip – die optimale Lösung für die Überwindung größerer Strecken. Die hydraulische Bewegung erfolgt schrittweise durch hydraulisches Ziehen mithilfe der „Move and Pin“-Methode.

Zwei doppelt wirkende Langhubhydraulikzylinder mit einer Kapazität von 112 Tonnen und einem Hub von 2000 mm werden an den Seiten der Betonblöcke positioniert. Beide Zylinder werden ausgefahren und in Schlitze neben den Gleitträgern eingehakt. Die Zylinder fahren zurück und ziehen den Betonblock über die Gleitträger über die Arbeitsstationen in Richtung Wasser. Die Gleitreibung wird mithilfe der Teflon-Distanzstücke verringert. Die Bewegung des größten Blocks über 2 m dauert 3 Minuten.

SPS-gesteuerte hydraulische Bewegung
Dieses horizontale hydraulische Stufenhebesystem von Enerpac wird von einer Hydraulikpumpe mit getrenntem Fluss angetrieben, die vollständig von einem automatischen SPS-System verwaltet wird. Die Bewegung der einzelnen Betonblöcke wird dann hydraulisch durch die elektrische Pumpe mithilfe des Steuerungssystems synchronisiert. Jeder Hydraulikzylinder ist mit einem Positionssensor ausgestattet, der die Position des jeweiligen Zylinders in Echtzeit zur Zentraleinheit sendet, was eine hydraulische Bewegung mit einer Genauigkeit von 2 mm sicherstellt.

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